D7200 von Nikon: Neuerungen des Spitzenmodells

Dienstag, 10. März 2015

Das APS-C-Spitzenmodell D7200 von Nikon wiegt ca. 765 Gramm, ist trotz effizientem Innenleben robust und spritzwassergeschützt, was für mich sehr vorteilhaft ist, da ich bei Aufnahmen am Wasser nicht auf die Kamera achten muss. Äußerlich habe ich kaum Veränderungen zu dem Vorgängermodell verzeichnen können. Doch unter der Haube bietet die D7200 zahlreiche Verbesserungen.

D7200 von Nikon: Wi-Fi-Modul, Fernsteuerung und Autofokusmodi

Die D 7200 von Nikon sorgt durch das integrierte Wi-Fi-Modul für einen leichten Verbindungsaufbau mit dem NFC-Chip. Durch einfaches Berühren kann ich die Funkverbindung zu meinem Tablet oder Smartphone aufbauen und die Fotos drahtlos übertragen. Zudem kann ich die D7200 per Fernsteuerung samt Livebildübertragung bedienen. Meines Erachtens wurde das Autofokusmodul verbessert. Das 3500 DX II bietet 15 Kreuzsensoren, 51 Messfelder und ist bis -3 EV empfindlich, womit ich in dunkler Umgebung sicher fokussieren kann.

Mehr Platz im Raw-Puffer

Mit der D7200 schieße ich 27 Raws oder 100 JPEGS hintereinander, was ich begrüße. Ich kann den 1,3x-Croup-Modus einschalten, mit dem das Bildfeld beschnitten wird und die Kamera schießt maximal 7B/s. Ich kann somit sechs Bilder pro Sekunde machen, was an dem erweiterten Pufferspeicher liegt. Die Kamera ermöglicht es mir, so lange Serienaufnahmen zu machen, bis der Akku leer oder die Speicherkarte voll sind. Die Videoframerate begeistert mich, denn es sind 60 Vollbilder möglich. Wenn ich meine Nikon mit Autosteuerung bediene, habe ich diverse Frequenzgänge (Sprache, Breitbild) zur Auswahl, sodass Windgeräusche unterdrückt werden. Via HDMI ist eine Videoaufzeichnung an meinen externen Rekorder möglich. Durch die Picture-Control-Einstellung ist mein Ausgangsmaterial optimal für die anschließende Nacharbeitung vorbereitet. Das neue Bluetooth-Mikrofon ME-W1 ist kompatibel zu der D7200, was für mich praktisch ist.

Bildprozessor und Akkuleistung

Durch den CMOS-Bildsensor kommt die D7200 ohne Tiefpassfilter aus und löst bei einer Bildgröße von 6000 x 4000 Pixel 24 Megapixel auf. Der neue Bildprozessor „Expeed 4“ optimiert die Bildqualität und erreicht sogar ohne Sonderfunktion einen Empfindlichkeitsbereich bis 25.600. Begeistert bin ich von der Akkulaufzeit, die mir Strom für 1100 Aufnahmen liefert. Das Bracketing ist auf neun Bilder erweitert worden, was durch die Picture-Control-Einstellung „Detailkontrast“ möglich ist. Der 3,2-Zoll-RGBW-Monitor zeigt 1,2 Millionen Bildpunkte und hat einen 100-Prozent-Sucher. Die Nikon Vollformatkamera spielt zu Recht in der oberen Klasse.

Ton und Farbanpassung

Die D7200 von Nikon bietet ein externes Mikrofon, sodass ich im Bereich des Tones Aussteuerungsmöglichkeiten habe. Der optische klassische Spiegelreflexsucher ist mit Pentaprisma ausgestattet und sorgt für ein helles Bild. Der Sucher vergrößert 0,94-fach, sodass einhundert Prozent des Bildfeldes abgedeckt werden. 1,23 Millionen Bildpunkte werden von dem acht Zentimeter großes 3,2 Zoll-Bildschirm aufgelöst. Mit der Live-View-Funktion schaltet die D7200 automatisch auf den Kontrastautofokus um. Die Farbe und Helligkeit des Monitors können an eine farbechte Darstellung angepasst werden. Für mich ist es positiv, dass von vornherein der Einsatz von zwei Speicherkarten unterstützt wird.


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