Die GX-PX10 von JVC: Digitalkamera oder Camcorder?
Beim genaueren Betrachten der GX-PX10 von JVC stellt sich die Frage, ist dies nun eine Digitalkamera oder ein Camcorder? Sieht man sich die Aufnahmefunktionen von Fotos mit 12 Megapixeln an, so denkt man als erstes an eine Digitalkamera. Auf den zweiten Blick, dank der Full-HD Aufnahmemöglichkeit mit 36 MBits/s fällt einem jedoch nur das Wort Camcorder ein.
Der Serienbildmodus der JVC schafft bis zu 60 Bildern pro Sekunde. Wieder ein Indiz dafür das die Einordnung nicht allzu leicht ist. Leicht reduziert beträgt die Auflösung der GX-PX10 8,3 Megapixel, maximal sind wie bereits angesprochen 12 Megapixel möglich.
Der ambitionierte Fotograf kann bis 130 Bilder hintereinander aufnehmen. Erst dann ist der Zwischenspeicher der Kamera voll. Es werden danach alle Bilder auf die Speicherkarte gespeichert, welches eine kleine Zwangspause zur Folge hat.
Das Objektiv hat einen 10fachen Zoom und deckt damit eine Brennweite im Kleinbildbereich von 38,5 bis 385 mm ab. Ebenfalls kommt die GX-PX10 mit einem eher kleinen ausklappbaren Display welches 3 Zoll misst daher.
Über die Videofunktion von Digitalkameras konnte man bisher nur leicht schmunzeln. die GX-PX1 schafft Full-HD mit bis zu 36 MBit/s und das im Format H.264. Die zusätzliche Funktion, neben dem Film parallel Fotos zu machen findet man nicht allzu oft vor.
Reduziert man die Auflösung der Filme auf 640 x 360 Pixel, so ist es auch möglich Hochgeschwindigkeitsvideos herzustellen, welche mit maximal 250 Bilder pro Sekunde gedreht werden können. Das spätere Abspielen als Zeitlupe erfolgt durch Ansehen der Videos mit Normalgeschwindigkeit.
Wo man die Kamera nun einordnen soll, ob als Camcorder oder Digitalkamera ist hinsichtlich der Daten wirklich etwas schwer.