Das Einbeinstativ Rollei iFootage Mogopod 1: Ein kleines Multitalent

Dienstag, 11. November 2014

Das Rollei iFootage Mogopod 1 ist ein Fotostativ, dass ambitionierte Hobbyfotografen ebenso zu schätzen wissen, wie ihre professionellen Kollegen. Mit einem Schnellverschluss-System sind im Handumdrehen verschiedene Aufsätze montiert, die das Rollei Mogopod 1 zu einem wirklich funktionalem Zubehör machen. Es ersetzt durch seine vielseitigen Anwendungsmöglichkeiten so manches zusätzliche Accessoire. Das Rollei iFootage Mogopod 1 fungiert als Einbeinstativ, Blitz-Halterung, Mikrofon-Ständer und erweist sich auch noch in vielen anderen Bereichen als nützlicher Helfer.

Mit seiner Tragfähigkeit von 3,5 kg ist es für so manchen Einsatz bestens ausgerüstet. Als ein All in One Stativ darf es dann ruhig auch etwas größer und schwerer daherkommen, schließlich erspart es ja so manches Zusatzgerät. Zusammengeklappt bringt es das Rollei iFootage Mogopod 1 immerhin noch auf eine Länge von 78 cm. Das Gewicht mit etwas über einem Kilo ist zwar nun nicht gerade als federleicht zu bezeichnen, bewegt sich aber in Relation zu der Vielseitigkeit des Rollei iFootage Mogopod 1 noch im tolerierbaren Bereich.

Das Rollei iFootage Mogopod 1 unter der Lupe betrachtet

Das Rollei iFootage Mogopod 1 bringt eine Menge Zubehör mit. Ein praktisches Einbeinstativ, dass mit einer Vielzahl von Foto- und Videokameras zu kombinieren ist und natürlich auch in Sachen Konnektivität mit dem entsprechenden Kameraequipment zu punkten weiß. Die maximale ausgezogene Länge beträgt respektable 165 cm. Der Gummifuß sorgt für einen sicheren Stand. Auf der Montageplatte lässt sich die Kamera leicht befestigen. Das untere Beinsegment wurde für den bequemen Transport mit einer langen Schaumstoffhülle ausgestattet. Die komfortable Neopren-Ummantelung verleiht dem Rollei iFootage Mogopod 1 einen sicheren Grip. Darüber hinaus ist der Griff wärmedämmend und macht die Nutzung des Rollei iFootage Mogopod 1 auch bei kälteren Temperaturen zu einem angenehmen Erlebnis. Das Rollei iFootage Mogopod 1 lässt sich relativ einfach zu drei unterschiedlichen Varianten umbauen. Dank des Schnellspanners ist das Stativ mit zwei kleinen Drehungen sehr schnell auf jede gewünschte Arbeitshöhe einzustellen.

Das Rollei iFootage Mogopod 1 als klassische Foto – Einbeinstativ

Um das Rollei iFootage Mogopod 1 als Fotokamerastativ zu nutzen, muss man eine kleine Schraube lösen, um einen roten Gummipropfen auf der Unterseite der Montageplatte zu lösen. Diesen schraubt man auf der anderen Seite der Platte wieder auf und das Stativ ist fertig für den Einsatz als herkömmliches Einbeinstativ. Der im Lieferumfang enthaltenen Kugelkopf des Rollei iFootage Mogopod 1 kommt ganz ohne Skalen und Nivellierlibellen und auch ohne eine geteilte Kugelfixierung aus. Wer möchte, kann auch den Kugelkopf im Modus als Einbeinstativ nutzen. Auch hier genügt es eine einzige Schraube zu lösen und wieder zu befestigen.

Das Rollei iFootage Mogopod 1 für den Video-Einsatz

Hier wird der bereits beschriebene rote Gummipropfen demontiert und für diese Anwendung nicht mehr benötigt. Der Kugelkopf wird auf die Unterseite geschraubt, das Dreibein wiederum auf den Kugelkopf. Die Beine werden ausgeklappt und man kann das Stativ aufstellen. Nun noch die Videokamera aufsetzen und die Fixierung des Kugelkopfes ein klein wenig lösen und schon verfügt man über ein gegen horizontale Erschütterungen geschütztes Stativ. Der Kugelkopf gleitet sanft und leichtgängig, so dass man die Kamera gut schwenken und neigen kann, ohne dass es ruckt. Für Videoaufzeichnungen aus der Hand muss man das Stativ wieder etwas umbauen. So kann man eine „fliegende“ Kamera in Bodennähe simulieren. Allerdings ist die Kamera hier über Kopf montiert, so dass man die Aufnahmen in der Nachbearbeitung noch um 180° drehen muss.