Die Panorama-Ball-Kamera wird zum Serienprodukt

Donnerstag, 2. Januar 2014

Eine geniale und nun auch bald massentaugliche Idee begeistert alle Freunde der Fotografie, die sich für „vollsphärische“ 108-Megapixel Aufnahmen im Panoramastil interessieren. Die Idee, Aufnahmen von allen Seiten, in der Sphäre zu erzeugen, kam dem Berliner Studenten Jonas Pfeil, der diese Idee zusammen mit zwei Kommilitonen zur Reife brachte. Der im Zuge seiner Diplomarbeit entwickelte, fröhlich wirkende Ball soll nun mit Hilfe des Crowdfunding zu einem Serienprodukt werden.

Ein Ball, der alles mitkriegt

Jonas Pfeil entwickelte den Prototypen des Panorama Balls und stattete ihn mit 36 Handy-Kameramodulen aus. Diese schlichte, aber im Ergebnis beeindruckende Idee erweitert den Blick des Fotografen in alle Richtungen und erlaubt bemerkenswerte Eindrücke der Umgebung. Ein Stativ oder Anderes ist nicht nötig. Im Gegenteil wird die Panaroma Kamera erst so richtig aktiv, wenn der Nutzer sie in Bewegung setzt, in diesem Fall in die Luft wirft. Wenn der Ball seinen höchsten Punkt erreicht hat, treten 36 Einzelmodule in Aktion. Was zu sehen ist, ist eine Panorama-Aufnahme, die 108 Megapixel Auflösung aufweist. Schöne Aufnahmen sind hier also zu erwarten.

Ein bunter Ball für alle

Das Design setzt auf Fröhlichkeit und spricht sicher vor allem junge Nutzer an. Der Ball wird grüne oder schwarze Streifen aufweisen, die ihm das Aussehen eines „echten“ Spielballs geben. Schaumstoff dient als Puffer, sollte der Ball einmal auf dem Boden aufschlagen. Der Prototyp kann zur Serienreife gelangen, wenn sich genügend Finanzierwillige finden, die sich im Rahmen des Crowdfunding an der Entwicklung beteiligen. 900.000 US$ sind nötig – und bereits größtenteils generiert worden. Wer sich also an der massenkompatiblen Entwicklung eines neuen und ganz sicher die Fotografie revolutionierenden Geräts beteiligen möchte, hat dazu noch die Chance. Lass den Ball rollen!


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