Die neue Sony NEX-5R im Test

Donnerstag, 29. November 2012

Die neue Sony NEX-5R ist ein Beispiel mehr für das Sony Prinzip des „viel Technik auf engem Raum“. Diese Kamera wiegt leichte 218 Gramm, was sie zu einem Begleiter im Alltag macht, über dessen Gewicht man sich keine Sorgen zu machen braucht. Eine Besonderheit dieser Kamera: Der Bildschirm lässt sich flexibel um bis zu 180 Grad drehen, somit sind Fotos in alle, also auch in die eigene Richtung möglich.

Ein moderner Touchscreen sorgt für ein einfaches Handling, Fokussieren wird leicht gemacht. Ein Touch, und man kann ein bestimmtes Objekt anvisieren. Natürlich lassen sich die fertigen Bilder auch mit Hilfe von WLAN kabellos verschicken, moderner, teilbarer Fotospaß ist also garantiert. Via Smartphone oder Tablet lässt sich diese Kamera fern steuern.

Die Bilder sind von gestochen scharfer Qualität. Dies ist dem Umstand gedankt, dass der APS-C-Fotosensor, der sonst in Spiegelreflexkameras genutzt wird, auch bei diesem „Kleinen“ zur Anwendung gelangt. Videoaufnahmen sind mit der NEX-5R ebenfalls möglich. Hierbei bedient man einen separaten Auslöser. Der Hybrid-Autofokus arbeitet erfreulich schnell. Auch bei nebligem Wetter oder in der Dämmerung kommt man bei dieser Kamera auf eine Auslöseverzögerung von unmerklichen 0,29 Sekunden. Nach nur 0,8 Sekunden kann man schon das nächste Foto aufnehmen. Damit gehört diese Kamera sicher zu den schnelleren Modellen!

Mein abschließendes Fazit:

Der Preis von 640 Euro mit einem Objektiv von 18 bis 55 mm ist nicht gerade als günstig zu bezeichnen. Aber vermutlich ist diese Sichtweise auch durch die „Dumpingpreise“ bedingt, die man für deutlich weniger gute Kameras zahlt. Die neue NEX-5R ist meines Erachtens eine kleine, leichte und kompakte Kamera, die WLAN kompatibel ist und durch die Touchscreen Bedienung sehr einfach zu handhaben ist. Insgesamt super praktisch.